Wasserverbrauch in Stuttgart seit Ausgangsbeschränkungen gesunken

Statistiken haben ergeben, dass der Wasserverbrauch in Stuttgart um bis zu zehn Prozent gesunken ist. Grund könnte ein veränderter Tagesablauf der Stuttgarter aufgrund der Ausgangsbeschränkungen durch das Coronavirus sein.

Obwohl sich die meisten der Stuttgarter derzeit wohl mehrmals täglich ihre Hände waschen dürften, ist der Wasserverbrauch in der Hauptstadt Baden-Württembergs seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen leicht gesunken. Das geht aus einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“ hervor.

„Wenn man den derzeitigen Wasserverbrauch mit den Statistiken aus den vergangenen Jahren vergleicht, kann man einige Unterschiede erkennen“, erklärt Hans-Jörg Groscurth, Pressesprecher von Netze BW, deren Tochtergesellschaft Stuttgart mit Wasser versorgt, das Phänomen.

Bis zu zehn Prozent weniger Wasserverbrauch in Stuttgart

Im Moment liege man in Stuttgart unter der Woche bei rund 90 bis 95 Prozent des sonst üblichen Verbrauchs. Das sind bis zu zehn Prozent weniger als noch vor den Ausgangsbeschränkungen durch das Coronavirus.

Beim Wasserverbrauch gebe es außerdem keine Unterschiede mehr zwischen Wochentagen und dem Wochenende. „Wo normalerweise der Wasserverbrauch am Wochenende geringer als unter der Woche ist, hat sich die Kurve nun angepasst und ist gleichmäßiger geworden“, so Groscurth.

Stuttgarter duschen jetzt ein bis zwei Stunden später

Außerdem starten die Stuttgarter deutlich später in den Tag. Während die meisten vor der Coronavirus-Krise bereits um sieben Uhr unter der Dusche standen, duschen sie jetzt erst ein bis zwei Stunden später.

Gründe für den niedrigeren Wasserverbrauch und das geänderte Duschverhalten könnten laut Groscurth eine geringere Zahl von einpendelnden Berufstätigen und Schülern sowie der Wegfall vom Arbeits- und Schulweg am Morgen sein.

Photo by Chandler Cruttenden on Unsplash

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