Die Strände von Barcelona sind voller Delphine

Es ist so faszinierend, wie die Natur aufgrund des Coronavirus zurückkehrt. Nachdem in den italienischen Städten Triest und Cagliari nach rund 60 Jahren erstmals wieder Delphine im Hafen zu sehen waren, wurden die Meeresbewohner nun auch an den Stränden von Barcelona gesichtet.

Neben den Delphinen kehren aber auch andere Tiere in die katalanische Hauptstadt zurück. So liefen kürzlich Wildschweine durch die menschenleeren Straßen von Barcelona. Normalerweise leben die Tiere in den Hügeln der Serra, einem eher ländlichen Gebiet. Aber auch Adler, Bartgeier und Wölfe kommen zurück.

Spaniens Bewohner befinden sich in Quarantäne

Spanien zählt nach Anzahl der Infizierten und Verstorbenen zu den weltweit am stärksten vom Corona-Virus betroffenen Ländern. Am 14. März hat die spanische Regierung deshalb den Notstand ausgerufen und seine Bewohner unter Quarantäne gestellt.

Das bedeutet, dass die Menschen in Spanien ihre Häuser und Wohnungen nur noch verlassen dürfen, um notwendige Lebensmittel oder Medikamente einzukaufen, zur Arbeit zu gehen, zu ihrem Wohnort zurückzukehren oder um sich um Angehörige, ältere und besonders schutzbedürftige Menschen zu kümmern.

Sämtliche Freizeitaktivitäten sind seitdem ebenfalls verboten. Es ist also auch nicht erlaubt, an den Strand zu fahren. Was für die Menschen in Spanien eine tägliche Herausforderung ist, ist nun zu einer Wiedergeburt der Natur geworden.

Delphine an den Küsten von Barcelona gesichtet

Dort wo der Mensch fehlt, erholt sich unser Planet. Das kann gerade an den spanischen Küsten beobachtet werden, wo gerade vermehrt Delfine gesichtet werden, insbesondere an den Stränden von Barcelona in Maresme, Sant Pol de Mar und anderswo entlang der Küste.

Photo by Egle Sidaraviciute on Unsplash

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